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Beginn der
Tarifrunde 2012:

153
Im Rahmen der Verhandlungen um einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit und Zeitwertkonten am 09.01.2012 in Essen wurde auch über die Jahressonderzahlung und ihre Berechnung gesprochen. Ein neuer Verhandlungstermin wurde nicht vereinbart. Mehr dazu in nächster Zeit.

Neuigkeiten

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  • Konferenz für AWO-Betriebsräte zu Arbeitszeitkonten vom 16.11.2011
Datum:03.11.2011 - 20:13
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Seit dem Tarifabschluss vom 05. Januar 2008 können die Betriebsräte der Arbeiterwohlfahrt mit ihrem jeweiligen Arbeitgeber Betriebsvereinbarungen zu Arbeitszeitkonten abschließen. Diese Möglichkeit für Beschäftigte, sich Zeitzuschläge und Überarbeit (Mehrarbeits- und Überstunden) nicht auszahlen sondern in Freizeit vergüten zu lassen, wurde bisher jedoch kaum genutzt. Woran liegt das? Diese Frage wurde auf der Betriebsrätekonferenz der Gewerkschaft ver.di und des DGB-Bildungswerkes in NRW am 16.11.2011 in Düsseldorf von 120 Betriebsräten aus AWO-Einrichtungen in NRW erörtert. Dabei wurden die Vor- und Nachteile von Arbeitszeitkonten und Sinn und Zweck entsprechender Betriebsvereinbarungen leidenschaftlich diskutiert. Außerdem wurden die Konferenzteilnehmer(innen) über den derzeitigen Stand der Tarifverhandlungen zu Altersteilzeit und Langzeit-(Zeitwert-)konten informiert.

Inhalt und Ablauf der Konferenz gemäß der Ausschreibung des DGB-Bildungswerkes....

Präsentation über die Vor- und Nachteile von Arbeitszeitkonten gemäß § 15 TV AWO NRW....

Präsentation über die Bedenken zu Arbeitszeitkonten....

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  • Muster-Betriebsvereinbarung über Arbeitszeitkonten am Beispiel eines Seniorenzentrums
Datum:26.05.2011 - 09:06
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Der Tarifvertrag für die AWO-Unternehmen in NRW sieht nach Ablauf einer Frist zwingend die Bezahlung von Überarbeit durch 100 Prozent Entgelt und ggf. 25 Prozent Zeitzuschlag vor. Das gleiche gilt für Arbeit an Feiertagen, die nicht durch Freizeit ausgeglichen wurde. Darüberhinaus werden in Einrichtungen mit Rund-um-die-Uhr-Versorgung auch verschiedene Zeitzuschläge wie z.B. für Feiertags- und Nachtarbeit gezahlt. Viele Beschäftigte wünschen sich lieber Freizeitausgleich statt Bezahlung und lassen sich daher auf windige und nicht rechtssichere Vereinbarungen ein. Dies führt in zahlreichen Fällen dazu, dass sie auf entsprechende Zeitzuschläge verzichten und unzählige Stunden "vor sich herschieben", weil sie monatelang auf die Chance für einen Freizeitausgleich warten. Wer Freizeit statt Bezahlung will, der sollte daher beim Betriebsrat den Abschluss eine rechtssicheren Betriebsvereinbarung über Arbeitszeitkonten anregen. Derzeit wird in etlichen Betriebsräten über den Abschluss einer solchen Betriebsvereinbarung beraten. Eine gute Hilfe bietet daher unsere Beschreibung und Darstellung einer Muster-Betriebsvereinbarung.
Download der Mustervereinbarung zu Arbeitszeitkonten mit Beschreibung....


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  • Kommen aus dem Frei
Datum:18.05.2011 - 15:41
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Im Ergebnis der letzten Tarifrunde wurde der TV AWO NRW u.a. durch den neuen Paragrafen 14a "Kommen aus dem Frei" ergänzt. Dieser sieht für Beschäftigte in dienstplanorganisierten Einrichtungen der stationären Altenhilfe einen Zuschlag vor, wenn sie sich bereit erklären, am selben und/oder am nächsten und/oder am darauf folgenden Tag oder am folgenden Wochenende einzuspringen, und wenn sie die Arbeit tatsächlich aufnehmen.
Mehr dazu....

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  • 3.300 Streikende in Dortmund, Ostwestfalen und im Hochsauer-/Siegerland
Datum:16.12.2010 - 21:49
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Für Donnerstag, den 16.12.2010, hatte die Gewerkschaft ver.di alle Beschäftigten, für die der TV AWO NRW gilt, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. 2.900 Streikende waren bei klirrender Kälte nach Dortmund gekommen. Sie statteten zunächst der Bezirksgeschäftsstelle des AWO-Bezirks Westliches Westfalen e.V. einen Anstandsbesuch ab. Dort waren sie aber nicht willkommen. Denn die Eingangstür war und blieb während der Besuchszeit verschlossen. Es hieß, dass dies durch den Leiter der Abteilung "Steuerung der Betriebe", Reinhard Strüwe, veranlasst worden sein soll. So durften dringende Bedürfnisse von DemonstrantInnen in der Bezirksverwaltung nicht erledigt werden, weil selbst ein Transitweg zur Toilette kaltherzig verwehrt wurde. Sogar der Assistent der Personalleiterin Frau Kather-Mahlmann, Herr Krüger, musste sich seinen Einlass über einen Hintereingang verschaffen. Auch der Bezirksgeschäftsführer, Herr Altenbernd, soll - obwohl ihn einige Demonstranten durch ein Fenster gesichtet haben wollen - offiziell nicht anwesend gewesen sein. Durch ein Fenster wurden zahlreiche Fotos von dem Demonstrationszug geschossen, die dem Arbeitgeber des stärksten AWO-Bezirks in NRW einen guten Überblick über den mächtigen Demonstrationszug in der Kronenstraße bescheren dürften.
Weitere 400 Warnstreikende waren aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse in ihrer Heimat in Ostwestfalen und im Hochsauer- und Siegerland unterwegs.

Ein beeindruckender Tag mit hoffentlich großer Wirkung auf die 5. Verhandlungsrunde
am 17.12.2010.
Bliebe abschließend noch von Beschäftigten aus der Behinderteneinrichtung "Der Sommerberg" der AWO in Rösrath zu berichten, die in dieser Kleinstadt wehrhaft für den Abschluss eines Tarifvertrages kämpfen. Durch eine Ausgründung gilt dort für die Beschäftigten, die zuvor bei der AWO beschäftigt waren, immer noch der nachwirkende BMT-AW II. Lohn- und Gehaltserhöhungen hat es dort seitdem nicht mehr gegeben. Alle neuen Beschäftigten werden zu schlechteren Bedingungen eingestellt.
Beispiel-Aufruf, Information an Kunden sowie Medienberichte zum Warnstreik am 16.12.2010....
Fotostrecke der WAZ-Bochum....

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